Ergebnis des Egogramm-Tests
Ein selbstbezogener Idealist, der die Welt wenig versteht
Dieser Typ lebt leicht so, als hätte er die elementaren Instinkte, den Realitätssinn, die Fähigkeit zum Kompromiss und ähnliche grundlegende Dinge fast vergessen. Er berauscht sich an Parolen wie: „Die Ideale müssen hoch, das Verantwortungsgefühl stark und die menschliche Anerkennung wichtig sein.“ Gleichzeitig fehlt ihm oft das Verständnis dafür, was er selbst tatsächlich leisten kann oder wie Freude und Lebendigkeit im eigenen Leben überhaupt gefunden werden. Dadurch besteht die Gefahr, dass das Leben äußerlich ordentlich wirkt, innerlich aber substanzlos vorbeizieht. Gerade deshalb ist es für diesen Typ wichtiger, nicht mit großen Idealen zu beginnen, sondern zunächst die kleinen Dinge im eigenen Umfeld zuverlässig in Ordnung zu bringen.
Partner/Ehepartner - Bei so einem Menschen könnte es nötig sein, von Grund auf zu erklären, was Beziehungen, Ehe, Familie und sogar das Verhältnis zur Gesellschaft überhaupt bedeuten. Das Problem ist nur: Gerade dieser Typ nimmt solche Erklärungen meist nicht einfach offen und unverstellt an. Kunde oder Geschäftspartner - Manchmal wirkt es, als gäbe es in seinem Wörterbuch den Ausdruck „Veränderung der Lage“ überhaupt nicht. Entsprechend endet vieles leicht im Chaos, weil auf Veränderungen nur unzureichend reagiert wird. Chef - Weil es fast völlig an Flexibilität fehlt, ist es oft vergebene Mühe, mit Argumenten etwas bewegen zu wollen. Mitunter bleibt kaum mehr, als ihn in gewissem Maß einfach machen zu lassen. Kollege/Mitarbeiter - Gibt man ihm ein Thema und lässt ihm einen gewissen Raum, kann er durchaus seine eigene Antwort darauf finden. Trotzdem ist er jemand, den man mit passenden Hinweisen Schritt für Schritt weiterführen muss.